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In Justice League Hero Dice treten die Helden aus dem Marvel Comicuniversum an, um gemeinsam die Welt vor dem Bösen zu beschützen.

Es handelt sich um ein kooperatives Würfelspiel, bei dem pro Set ein Spieler mitspielen kann. Als Spieldauer werden 15 Minuten angegeben, ein wenig länger dauert es allerdings schon.

Wie funktioniert das nun mit den Sets?
Es gibt aktuell zwei Sets mit zwei Superhelden: Batman und Superman. Jedes Set muss man einzeln erwerben.

In einem Set ist alles Material enthalten, was man benötigt um loszuspielen:
– Die Würfel für den entsprechenden Helden (jeder Held hat andere Würfel und eine andere Würfelmechanik)-
– Schadensmarker des entsprechenden Helden
– Heldenkarten
– Bösewichte + Verstärkungen
– ggf. sonstige Marker
– Heldenbogen
– Spielregel
– Stadtkarte

Später wird es noch weitere Sets mit weiteren Helden geben, z.B. Wonderwoman, Green Lantern, etc.
Dann kann man das Spiel auch mit drei oder vier Helden spielen und ich denke, dann wird das Spiel noch besser und interessanter.
Man kann auch mit nur einem Set Solo losspielen, davon würde ich aber eher abraten.
Da macht es schon Sinn, auch alleine, zwei Sets zu nehmen und dann zu starten.

Möchte man nun spielen, wählt jeder Spieler einen Helden und nimmt alle Würfel, Marker, die Übersichtskarte und die Heldenkarten und legt sie in seinen Spielbereich.

Anschließend nimmt man alle Bösewichte, ohne Verstärkungen und mischt sie zusammen. Dann werden zwei Bösewichte pro Spieler auf den Schurkenstapel gelegt, anschließend die Verstärkungen in die restlichen Karten gemischt und dann alle Karten auf den Schurkenstapel gelegt.
Dann legt man rechts neben den Schurkenstapel pro Spieler eine Karte auf das Schlachtfeld.
Immer wenn man eine Verstärkungskarte aufdeckt, wird sofort die nächste Karte gezogen und auf die Verstärkungskarte gezogen.
Die hier ausliegenden Bösewichte stellen die Gegner dar, denen sich unsere Helden in der ersten Runde stellen müssen.
Anschließend legt man links neben den Schurkenstapel pro Spieler einen Bösewicht, der letzte wird immer verdeckt ausgelegt. Dies sind die Außenbezirke, die Gegner die hier ausliegen kommen in der nächsten Runde aufs Schlachtfeld oder direkt in die Stadt, falls die Helden überrannt werden.

Worum geht es überhaupt?
Das Ziel ist es, die Stadt so gut es geht zu verteidigen und dabei einen so guten Job zu machen, dass man viel Ruhm und Ehre bekommt. Jede Stadt hat einen Basiswert, z.B. 18. Immer wenn ein Schurke die Helden überrennt kommt er direkt in die Stadt, die Helden können nicht mehr gegen ihn kämpfen.
Sein Kampfwert wird vom Wert der Stadt abgezogen.
Am Ende des Spieles gibt es eine Skala die zeigt wie gut man abgeschnitten hat. Z.B. bei Metropolis (18):
18-15 Legendäre Helden
14-11 Action-Helden
10-6 Mutige Helden
5-1 Möchtegern-Helden
0 Nie gehört

Bricht also ein 5er Schurke durch, wäre man direkt bei 13 Punkten, schafft es noch ein 3er Schurke danach wäre man schon bei 10. Es wird im Spielverlauf immer wieder passieren, dass Schurken durchbrechen, egal wie gut man sich anstellt.
Das Erfolgsrezept heißt hier Teamwork!
Immer wenn man einen Gegner besiegt wird er abgelegt und kommt nicht in die Stadt. Besiegt man ihn gemeinsam, liegen also Schadensmarker von mehr als einem Helden auf der Schurkenkarte, so bekommen die Helden einen Teammarker, der 2 Punkte zählt. Davon möchte man im Prinzip so viele wie möglich.
Im Video zeige ich ein Beispielspiel, in dem ich am Ende auf eine Punktezahl von 2 komme, nachdem ich alle Schurkenwerte vom Stadtwert subtrahiert habe. Da ich aber 7 Teammarker sammeln konnte, werden 14 Punkte dazu gezählt, so dass ich mit 16 Punkte als Legendärer Held abgeschnitten habe.
Teamwork ist alles bei diesem Spiel!

Die Gegner
Batmans Farbe ist geld, Superman blau. Sprich blaue Karten sind Gegner die auf Superman spezialisiert sind, gelbe sind besonders effektiv gegen Batman. Sie haben Symbole die es den jeweiligen Helden schwer machen Schaden gegen sie zu machen, etwa weil sie Treffer negieren, verhindern dass sie Schaden machen oder Spezialfunktionen außer Kraft setzen. Daher ist es fast immer gut, wenn ein Held einen Gegner der anderen Farbe angreift. Die Stärkewerte liegen bisher zwischen 3 und 6. Durch Verstärkungskarten kann ein Wert im Extremfall im Spiel zu zweit auf 10 hochgehen, das ist mir aber noch nicht passiert.

Und wie geht das ganze nun?
Die Spieler besprechen gemeinsam wie sie vorgehen.
Die Frage ist in der Regel ob man lieber gemeinsam gegen einen besonders schweren Gegner vorgeht, und ihn so hoffentlich sicher schlägt, oder ob man sich lieber aufteilt, um im Idealfall mehrere Gegner auf einmal aus dem Spiel zu nehmen. Dabei ist es nicht zwangsläufig immer das beste einfach zu rechnen und zu schauen, in welcher Konstellation am wenigsten Stärkepunkte in der Stadt liegen bleiben, sondern man muss auch überlegen, wie man die nächste Runde effektiv gestalten kann.
Jeder Spieler hat einen Marker mit einem Pfeil, den man dann zu dem Schurken legt, den man bekämpfen möchte.
Nachdem man sich geeignet hat, wie man vorgehen möchte, würfelt jeder Spieler entsprechend seinen Würfelregel (mehr dazu gleich) und anschließend wird geschaut, ob man den Gegner ausgeschaltet hat.
Man darf auch jederzeit Heldenkarten spielen, von denen man nur sechs Stück hat. Sind diese einmal gespielt, stehen sie einem in der Regel für den Rest des Spieles nicht mehr zur Verfügung.
Nachdem alle Helden, die ausgeschaltet wurden abgelegt sind, schaut man die Außenbezirke.
Zunächst addiert man alle Werte der Schurken die noch auf dem Schlachtfeld sind und addiert des ersten Schurken aus den Außenbezirken dazu. Liegt der Wert unter dem Machtwert der Helden (bei 2 Spielern beträgt der Machtwert 15), kommt der Schurke aufs Schlachtfeld. Ist der addierte Wert höher, so werden die Helden überrannt, und der Schurke wird direkt in die Stadt gelegt, wird nun also am Spielende vom Stadtwert abgezogen.
Ein Bösewicht der erst einmal in der Stadt ist bleibt dort für den Rest des Spieles!
Dann wird der nächste Bösewicht betrachtet, wenn es der letzte ist, wird er erstmal aufgedeckt, und mit ihm wird ähnlich verfahren. Im Normalfall liegen nun wieder mindestens zwei Gegner, manchmal auch mehr auf dem Schlachtfeld und die nächste Runde beginnt.
Man geht solange so vor, bis der Schurkenstapel aufgebraucht ist.
Dann werden wir oben erwähnt die Werte verrechnet und man schaut, wie gut man abgeschnitten hat und versucht es ggf. im nächsten Spiel besser zu machen.

Wie unterscheiden sich die Helden?
Fundamental. Jeder Held hat andere Würfeln, andere Würfelregeln, andere Heldenkarten:

Batman
Batman hat sieben Würfel. Drei Graue und vier schwarze. Er nimmt alle Würfel und würfelt.
Seine Würfel zeigen Batsymbole, Batmobile und Schadensymbole.
Das wichtigste sind zunächst Batmobile. Man benötigt ein Batmobil um beliebig viele Würfel der entsprechenden Farbe rauszulegen, aber man darf nur ein Batmobil einer Farbe benutzten.
Hat man z.B. ein schwarzes Batmobil gewürfelt, zwei schwarze Batsymbole, ein schwarzes Schadensybmol und drei graue Batmobile, so kann man das schwarze Batmobil benutzen, um die zwei schwarzen Batsymbole rauslegen.
Anschließend nimmt man alle fünf übrigen Würfel und würfelt erneut.
Man darf nur neu würfeln, wenn man mindestens einen Würfel rausgelegt hat. Im schlimmsten Fall bedeutet dies, dass man ein Schadensymbol rauslegen muss. Hat man nämlich nur Batmobile und Schadenssymbole gewürfelt und legt man keinen Würfel raus ist der Zug beendet. Batmobile darf man nicht rauslegen, also muss man einen Schaden rauslegen, um weiter würfeln zu können.
Das heißt im Idealfall kann man mit seinen 7 Würfeln 5 Schaden machen, da man immer einen Würfel jeder Farbe überbehält, der ja das Batsymbol gezeigt hat.

Mit seinen Karten kann Batman einmal einen, einmal zwei zusätzlichen Schaden austeilen, er kann eine ausgespielte Karte wieder auf die Hand nehmen, er kann einen würfel nochmal neu würfeln, und er kann sein Symbole vertauschen, sprich jedes Schadensymbol zählt als Treffer für Batman, und jedes Batsymbol als Schaden für Batman.

Schaden ist hier übrigens nicht wörtlich zu nehmen. Die Helden erleiden nie Schaden.
Jedes Schadensymbol negiert einen Treffer, hat man Ende also zwei Schadensymbole rausgelegt und zwei Treffer, macht man keinen Schaden beim Gegner.
Manche Bösewichte Batmans haben auch ein Batman-Schadenssymbol aufgedruckt. In dem Fall wird auf jeden Fall ein Treffer Batmans negiert, das heißt man lässt lieber Superman gegen diesen Bösewicht kämpfen, den kümmert das Batmansymbol nämlich null

Superman
Superman funktioniert ganz anders.
Er hat sechs Würfel. Einen roten, zwei gelbe, drei blaue. Nach jedem Wurf muss er alle Würfel einer Farbe rauslegen. Also entweder alle blauen, oder alle gelben, oder den einen roten.
Anschließend würfelt er mit den anderen Würfeln, legt dann nochmal alle Würfel einer Farbe raus. Schließlich würfelt er die verbliebenen Würfel und muss bei diesen dann einfach das Ergebnis nehmen.
Ein Würfel der ein Superman-Symbol zeigt zählt als Treffer.
Ein Würfel mit einem Kryptonit ist doof, denn wenn nicht jedes gewürfelte Kryptonit negiert wird, macht Superman überhaupt keinen Schaden, egal wie viele Treffer er gewürfelt hat.
Superman kann auch noch einen Hitzeblick würfeln. Jeder Hitzeblick negiert ein Kryptonit.
Außerdem kann ein Würfel einen Frostatem zeigen. Je zwei Frostatem negieren ein Kryptonit.

Außerdem hat Superman einen eingebauten Treffer. Das heißt er verursacht immer mindestens einen Schaden bei einem Gegner, selbst ohne gewürfelte Superman-Symbol. Aber nur, wenn jedes Kryptonit negiert wurde, sonst macht Superman keinen Schaden, nicht einmal den einen automatischen Treffer den er eh verursachen würde.
Kyrptonit ist eben einfach Supermans Schwachstelle. Dementsprechend sind Gegner die schon 1-2 aufgedruckte Kryptonit-Symbole haben nicht die angenehmsten für Superman.

Mit seinen Karten kann er z.B. 2 bzw. 3 Treffer bei seinem anvisierten Gegner machen, oder er kann mit jedem Hitzeblick einen Schaden auf einen angrenzenden Gegner machen, oder dafür sorgern, dass Hitzeblick bzw. Frostatem doppelt zählt, z.B. wenn er es sonst nicht schaffen würde, Schaden zu machen weil er nicht alles Kryptonit negieren würde.
Sondermarker wie Batman hat Superman nicht

Was macht das Spiel aus?
Zum einen natürlich die unterschiedlich funktionierende Helden, mit unterschiedlichen Würfelmechaniken. Hier bin ich mal gespannt, was die anderen Helden noch so bringen.
Und dann finde ich eben den kooperativen Aspekt durchaus gelungen. Man muss in jeder Runde überlege gegen welcher Gegner man vorgeht. Dabei muss man nicht nur die aktuellen Gegner berücksichtigen, sondern auch die Gegner, welche in der nächsten Runde aufs Schlachtfeld kommen.
Ebenso berücksichtigt werden müssen die noch zur Verfügung stehenden Karten oder etwaige Sondermarker.
Macht es Sinn gemeinsam gegen einen starken Gegner vorzugehen, um diesen sicher auzuschalten, oder spaltet man sich lieber auf, lässt den starken Gegner (erstmal) links liegen und versucht die kleineren Gegner auszuschalten. Wenn dass dann schief geht hat man ein Problem.
Teamwork ist extrem wichtig, denn die Teammarker, die man bekommt, wenn auf einem Schurken Schadensmarker von zwei verschiedenen Helden liegen, sind extrem wichtig.
Wenn ich nichts grundlegend falsch spiele, dann ist es sogar extrem wichtig, immer zusammen zu spielen und gemeinsam gegen Gegner vorzugehen, denn selbst wenn so viele Gegner direkt in die Stadt kommen, dass der Wert der Stadt auf Null sinkt, kann man die locker wieder ausgleichen, in dem man einfach 8 Gegner gemeinsam erledigt, was eigentlich kein Problem sein dürfte.
Hier muss ich nochmal beim Verlag nachfragen, ob dies alles richtig verstanden und gespielt wurde.
Wenn dem so ist, scheint mit das Spiel doch ein wenig einfach zu sein. Aber natürlich immer noch spaßig, man würfelt eben.
Ich werde berichten.
Bisher gefällt mir das Spiel aber extrem gut, auch wenn wir meistens gewinnen.
Aber natürlich bin ich jetzt schon auf die anderen Helden gespannt, auch wenn Superman und Batman natürlich für die meisten Nicht-Comicfans die interessantesten sein dürften.

Justice League: Hero Dice – Baman & Superman

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